Keywords, Keywords, Keywords – Meta, Density und Research

Onpage Friday Keywords Sie sind des Pudels Kern: Keywords. Auch wenn die Suche langwierig sein kann, lohnt sich doch der Aufwand. Nur mit den richtigen(!) Keywords ist es möglich, die Zielgruppe auf die eigene Webseite zu führen. Jeder sollte sich Gedanken über Keywords machen und vor allem wie, wie oft und wo man sie einsetzt. Dieser Onpage Friday gibt euch wertvolle Tipps!

Hexerei und Dichte Folge – wie’s doch Google immer wollte!

Keyword Density, etwas das man überall lesen kann, aber warum ist die perfekte Dichte eigentlich überall anders? Angefangen bei 3-4% über 4-7%, ja was denn nun? Ganz einfach: die perfekte, die optimale Keyword-Dichte beträgt: (Trommelwirbel) 777%! Was? Ja! Das ist meine Antwort. Denn wer anfängt sich darüber Gedanken zu machen, der driftet oft ganz weit ab. Eine Suchphrase X-Mal in einer bestimmten Anzahl an Wörtern erwähnen, soll zu besserem Ranking führen? Ja, so hat das bei Google noch nie funktioniert! Wer wirklich mehr dazu wissen möchte, kann den Beitrag Ranking ist mehr als Keywords lesen und sich seine ganz eigenen Gedanken machen. Trotz alledem, Keywords, Suchbegriffe, Schlüsselwörter oder deren Synonyme und wie das alles gesucht wird, das ist nicht unwichtig. Also geht es darum, (erstmal) seriös zu werden.

First Things First – Finde das Keyword!

Auch wenn ihr am liebsten gleich loslegen wollt, so schnell geht’s nicht. Eine gute Keyword-Recherche ist das Rückgrat eurer SEO-Maßnahmen. In andere Posts haben wir euch bereits wertvolle Tipps gegeben – nehmt euch Zeit und überlegt euch gute Keywords! Befragt nicht nur Keywordtools, sondern auch Menschen, setzt euch mit einem Blatt Papier hin und schreibt auf, was eure Besucher wirklich bei euch suchen. Oft sind das keine Fachbegriffe, sondern sehr lösungsbezogene Suchanfragen. Keine Scheu vor Longtail-Keywords! Das sind lange Suchanfragen, die aus mehreren Keywords bestehen, wie z.B. „gutes Indisches Restaurant in Berlin“. Wenn Ihr folgende Fragen nicht mit „Ja“ beantworten könnt, fliegt das jeweilige Keyword aus eurer Liste.

  • Wenn ich das Keyword bei Google eingebe und auf meiner Seite lande – Finde ich das was ich gesucht habe?
  • Gibt es NICHT zu viel Konkurrenz auf den ersten Seiten? (Wikipedia-Einträge, Amazon-Seiten, Webseiten großer Unternehmen)?
  • Suchen genug Menschen nach diesem Keyword? (Herauszufinden mit dem Keyword-Planner)

Habt ihr eure Liste auf 10-20 Keywords gekürzt, habt ihr nicht nur eine tolle Grundlage für die weitere Suchmaschinenoptimierung, sondern vielleicht sogar etwas über euer Unternehmen und dessen Fokus gelernt. Allerdings haben wir schon wieder viel zu oft Keywords gesagt, genau genommen schreibt man ja über ein bestimmtes Thema. Also sollte man das auch tun, aber eines ist Fakt: Um unter einem Suchbegriff gefunden werden zu können, ist es hilfreich, diesen Begriff auch zu erwähnen! Manchmal reicht das Synonym, in dem Falle wäre die Keyword Density 0%!

Was bringen die „Meta-Keywords“ für die SEO?

Lange als „Stein der Weisen“ behandelt, mittlerweile Schnee von gestern: Meta-Keywords. In vielen alten SEO-Ratgebern ganz weit oben: Alle Keywords in eine endlos lange Liste stopfen, mit Kommas getrennt. Der Besucher sieht nichts von diesen Keywords – auch der Grund warum hier hemmungslos gespammt wurde. Das Meta-Keywords Tag war die Spielwiese für schnelles SEO: Man bekam den Eindruck, es hier mit Wunschzetteln für die Suchmaschinen Rankings zu tun zu haben. Suchmaschinen erkannten das und bannte die Meta-Keywords aus der Liste der Faktoren, die für eine Platzierung in der Suchmaschine eine Rolle spielen. Google hat es nie verwendet. Eine gute Nachricht für viele Webseitenbetreiber: Meta-Keywords zu haben, bringt nichts aber schadet auch nicht.  Zur Erinnerung ein Stückchen Code:

<meta name="keywords" content="SEO Berlin, SEO in Berlin, Berlin SEO, Suchmaschinenoptimierung Berlin, Berlin Suchmaschinenoptimierung, SEO Agentur, Agentur für SEO, SEO Agentur Berlin, Agentur für SEO, Agentur für SEO Berlin, DO YOU KNOW WHAT I MEAN" />

Für etwas ist das Meta-Keyword Tag allerdings sehr nützlich: als Notizzettel für die recherchierten Keywords. Auch ein Grund, warum wir sie häufig nicht aus dem Code entfernen. Und ein bisschen Nostalgie, damals als das Internet noch das Internet war.

Nochmal eine Geheimformel zur Keyword-Dichte

Der Graus eines jeden Texters, lange als notwendiges Übel betrachtet: die Keyword-Dichte. Viele Jahre arbeiteten Experten aus aller Welt an der Erstellung der perfekten Formel. Eine Formel, die ein für alle Mal die genaue Anzahl des Keywords im Text bemisst. Und geboren war die Formel für die Within Document Frequency, die noch heute Anwendung findet:

OnPage Friday - WDF
i = Keyword j = Dokument L = Anzahl der Wörter

Nach jahrelangem Rechnen und Testen ermittelten die SEO-Wissenschaftler die Prozentzahl, die Google zu hohen Rankings verführen sollte. Kurzum: Die perfekte Keyworddichte von 4% trieb von nun an Texter in der ganzen Welt in den Wahnsinn. In anderen Ländern gab es andere Zahlen, 7% waren es z.B. angeblich im englischsprachigen Raum. Alles oben schon erwähnt, daher hier nochmal der Hinweis auf den „mehr als Keywords Beitrag„. Die Erlösung folgte Schritt für Schritt: Mit mehreren technischen Updates entließen Suchmaschinen die Keyword-Dichte in die wohlverdiente Rente. Die Angelegenheit ist komplexer geworden: Ob ein Text für Google relevant ist, entscheiden viele Faktoren. Natürlich muss die Suchmaschine erkennen, worum es auf der Webseite geht – aber die Methoden sind raffinierter geworden. Es ist viel entscheidender im Text einen „thematischen Raum“ zu eröffnen (seit dem Brandy Update 2004 verwendet Google das Latent Semantische Indexing). Das bedeutet, Ihr müsst Synonyme verwenden und benachbarte Begriffe erwähnen. Auch wenn ihr es nicht hören wollt: Schreibt ausführliche Texte, für eure Besucher und NICHT kurze, kopierte, mit Keywords vollgespammte Pflicht-Absätze. Die Formel WDF*P*IDF ist als nichts anderes als der Ausdruck zweierlei Tatsachen:

  • Das Keyword (und dessen Synonyme), das am häufigsten im Text vorkommt, bestimmt das „Thema“ der Webseite
  • Kommt das Keyword auf anderen Webseiten ebenfalls häufig vor, ist es weniger relevant für Google

ABER VORSICHT: Google erkennt schlechte Texte. Es geht das Gerücht vom „Schwafelfaktor“ um: Google kann erkennen, ob ein Text natürlich geschrieben ist. Es spielen Faktoren wie Rechtschreibung, Satzbau und die Verwendung von Synonymen eine Rolle. Wird ein Keyword zu häufig verwendet, sorgt das für Misstrauen bei Google und die Rankings der Webseite leiden. Außerdem ließt Google zwischen den Zeilen, was in dem „Ranking ist mehr“ Beitrag auch erwähnt wird. Zum Abschluss überlassen wir (wie so oft) den Chef des Webspam-Teams Matt Cutts zu Wort kommen. Er fasst das Thema humorvoll zusammen:

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Wir hoffen eure Bilder werden schneller geladen und besser gefunden! Verpasst nicht die früheren OnPage Fridays.

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