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Die Googlsche Dschungelcamp-Relation

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Die beliebte RTL-Sendung geht heute wieder in eine neue Runde: Zwei Wochen teilen sich mehr oder weniger bekannte Promis ein Camp in Australien, müssen Ekel-Mutproben bestehen. In erster Linie sollen sie sich aber zur Freude des angeregten Ziel-Publikums seelisch entblößen. Nicht nur Seelen werden dort entblößt, was sicherlich auch Anteil am großen Quotenerfolg der Sendung hat. Auch die Werbepartner, die sich zunächst scheuten, in der Trash-Sendung ihre Spots auszustrahlen, werden mutiger: Fiel noch 2010 das Dschungelcamp wegen zu geringer Aussichten auf adäquate Werbeeinnahmen aus, hat man sich arrangiert, den Kult-Status akzeptiert, das Werbepotenzial erkannt.

Google, Google, sag mir wer wird Dschungelkönigin?

Beobachtet man bei Google Trends den Verlauf des Interesses am Suchbegriff „Dschungelcamp“, stellt man fest, dass die Suchanfragen so schnell abfallen, wie sie angestiegen sind. Ähnlich wie bei anderen Fernsehformaten, wo Kandidaten in einer über mehrere Wochen andauernden Show gegeneinander antreten, interessiert den geneigten Zuschauer weniger, wer am Ende gewinnt, sondern wer rausfliegt, sich auszieht oder etwas mit einem anderen Kandidaten hatte. Und wo kann man seiner Schadenfreude oder Lästerfreude am ehesten befriedigen: Richtig, online.

Welches Format ist bei Google vorn?

Das Dschungelcamp war 2013 erstmals der Gewinner bei Google. In den Vorjahren lag DSDS stets vor dem Dschungelcamp. The Voice of Germany und Das Supertalent sind in der Gunst der Googler relativ abgeschlagen. Sowohl DSDS als auch das Dschungelcamp sind aber stets vor Schlag den Raab oder Wetten, dass???. Hier ist zu beachten, dass es im Jahr 2010 kein „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ gab.
Erst nach dieser Pause war das Dschungelcamp bei den Google Usern so richtig gefragt.
2013 war für alle Shows ein ziemlich ungefragtes Jahr. Den Google Trends nach scheint es im Jahr 2014 auch so ungefragt zu bleiben. Man sollte aber den Start des Dschungelcamps heute abwarten.

Sarah Knappik Dschungelcamp

So oder so ähnlich könnte der ein oder andere Dschungelcamp-Fan das Google-Eingabefeld gefüttert haben. Der Show vor den Kameras folgt die Show im Netz. Fleißig wird auf allen Online-Kanälen berichtet vom Leben der Kandidaten, ihren Fehltritten und von plötzlich auftauchenden peinlichen Bildbeweisen. Es wird gesucht, gefunden, kommentiert. Diese Hintergrundinformationen und Diskussionen tragen zum großen Erfolg solcher Shows bei und erklären auch den Hype im Netz. Ist die Show zu Ende, ebbt langsam aber sicher das Interesse ab – Überdruss macht sich breit. Nach zwei Wochen Dauerfeuer ist selbst der härteste Fan übersättigt. Für die Promis, die beim Dschungelcamp teilnehmen, bedeutet das häufig den Abschied aus der Medienlandschaft. Viele dieser „Dschungelstars“ tauchen aber in den Google Trends gar nicht auf. Hier mal am Beispiel von Sarah Knappik. Das Dschungelcamp wird gesucht, auch gegen Ende des Jahres gibt es ein kleines hoch, weil nun die ersten Campbewohner benannt werden, aber Sarah Knappik wurde das ganze Jahr lang nicht zum echten Trend. Anders als DJ Tommek bei seiner Entlassung (aus bekannten Gründen) aus dem Dschungelcamp…

Ein Gedanke zu „Die Googlsche Dschungelcamp-Relation“

  1. […] hatten ja schon vor dem Start über die Google Trends der Dschungelcamper berichtet. Es war von Beginn an deutlich, dass Larissa sehr gefragt oder besser gesucht ist. Sie […]

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