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Gericht kippt DSL-Drosselung

Urteil Telekom Drosselung
(Foto:Fotolia)

Die von der Deutschen Telekom geplante Drosselung der Surfgeschwindigkeit bei Überschreitung eines bestimmten Datenkontingents, wurde kürzlich vom Landgericht Köln gestoppt.

Die Telekom hatte bereits im Sommer angekündigt, ihre DSL-Tarife mit einer Drosselung der Surfgeschwindigkeit versehen zu wollen und löste damit eine Welle der Empörung aus.

Das Gericht macht in seinem Urteil klar, dass die Deutsche Telekom die Surfgeschwindigkeit im Festnetz bei sog. Flatrate-Tarifen nicht einschränken darf, da dies nicht der Grundlage ihrer aktuellen Tarifwerbung entspricht. Das Gericht begründete dies damit, dass der durchschnittliche Kunde mit dem Begriff „Flatrate“ einen festen Preis für eine bestimme Surfgeschwindigkeit in Verbindung bringt und das ohne jegliche Einschränkung.

Dem Urteil ist eine Klage der Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen vorausgegangen. Die Deutsche Telekom hat jetzt die Option, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Es ist davon auszugehen, dass der Telekommunikationsriese dies auch tun wird.

Apple legt Quartalszahlen vor und vermeldet Rekordabsatz bei iPhones

Apple legte gestern die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2013 vor und verbuchte trotz Rekordumsatz bei iPhones einen rückläufigen Gewinn.

Demnach konnte Apple von Juli bis Ende September einen Umsatz von rund 37,5 Milliarden US-Dollar verbuchen. Das entspricht einem Zuwachs von ca. vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Japan konnte Apple einen Umsatzzuwachs von beeindruckenden 41 Prozent verzeichnen.

Obwohl Apple ein Umsatzwachstum verzeichnen konnte, sank der Gewinn von 8,2 Milliarden US-Dollar auf 7,5 Milliarden US-Dollar.

Apple hat in letzter Zeit vor allem mit sinkenden Gewinnmargen und einem immer härter werdenden Wettbewerb zu kämpfen. Zusätzlich macht Apple der schwächelnde PC Markt  zu schaffen. Die Preise von Mac Computern müssen früher als gewohnt gesenkt werden, um die Käufer bei der Stange zu halten.

Aber nicht nur der PC Absatz schwächelt, sondern auch der Absatz von iPads. Im dritten Quartal 2013 wurden 14 Millionen iPads verkauft – das sind 100.000 Stück weniger als im Vorjahreszeitraum. Zusätzlich hat sich Apples weltweiter Marktanteil bei Tablet Computern von 2012 bis jetzt beinahe halbiert. 2012 hatte Apple noch einen Marktanteil von 60 Prozent – aktuell sind es lediglich 32 Prozent.

Das iPhone ist nach wie vor Apples stärkster Umsatztreiber. Im dritten Quartal 2013 konnte Apple einen iPhone-Umsatz von 19,5 Milliarden US-Dollar verbuchen – dies entspricht 33,8 Millionen verkaufter iPhones. Das ist ein Plus von 26 Prozent im Vergleich um Vorjahreszeitraum.

Apple hüllte sich wie immer in Schweigen, was die genauen Verkaufszahlen der einzelnen iPhone Modelle angeht. Ob das iPhone 5C aus Kunststoff wirklich nur schwer seine Abnehmer findet, wie häufig vermutet, bleibt nach wie vor ein Geheimnis. Jedenfalls berichteten Insiderquellen von einer Drosselung der iPhone 5C Produktion.

Google startet eigenen Proxydienst

Google will sich stärker für die freie Meinungsäußerung einsetzen und bietet künftig die Möglichkeit, den eigenen Internetanschluss mit Freunden zu teilen, um diesen einen sichere Verbindung ins Internet zu ermöglichen.

In Ländern wo das Regime unverschlüsselte E-Mail mitliest, den Zugang zu Menschenrechtsorganisationen sperrt oder Facebook Inhalte herausfiltert, soll der neue Google Dienst uProxy zur Anwendung kommen.

Google will für die Browser Chrome und Firefox eine einfache Umleitung anbieten, die erst aktiv wird, wenn sich der befreundete User ebenfalls mit dem Dienst verbindet. Damit könnten User den Internetanschluss eines Freundes im Westen nutzen, ohne befürchten zu müssen, dass das Regime eventuell mithört. Auch öffentliche WLAN-Netze können per uProxy abgesichert werden.

Das Tool wurde von der University of Washington in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Brave New Software entwickelt. Das Tool steht vorerst ausgewählten Betatestern zur Verfügung. Insbesondere soll die unauffällige Nutzung des Tools getestet werden.

Um mehr Vertrauen und Transparenz bei den Usern zu schaffen, soll der Quelltext des Tools veröffentlicht werden. Damit soll deutlich gemacht werden, dass das Tool nicht über eine Hintertür verfügt, über die Daten gesammelt werden können.

 

Microsoft zieht Windows RT 8.1 Update zurück

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Windows 8.1 RT bringt einige sehr interessante Features mit (Foto:Microsoft)

Microsoft hat das vor kurzem zum Download angebotene Windows RT 8.1 Update wieder zurückgezogen. Grund waren u.a Probleme beim Booten der aktualisierten Geräte.

Zahlreiche User berichten über Probleme beim Auffinden und Installieren des Updates. Die Probleme sind anscheinend nicht nur beim Microsoft Surface vorhanden, sondern auch bei Geräten anderer Hersteller. Es wird auch über Probleme beim Starten von aktualisierten Geräten berichtet – einige Geräte konnten nicht gebootet werden.

Microsoft hat umgehend reagiert und mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Microsoft bietet jetzt Usern, die nach dem Update Probleme haben, ein 3,7 GB großes Surface-RT-Recovery-Image zum Download an. Mit Hilfe eines bootfähigen USB-Sticks lässt sich das Surface ohne Probleme auf die aktuelle Version 8.1 aktualisieren.

Zu den Neuerungen von Windows 8.1 RT gehören:

  • Der im Rahmen von Windows 8 abgeschaffte Startbutton kehrt wieder zurück
  • Windows startet auf Wunsch in der Desktop-Ansicht
  • Die Windows-Suche sucht jetzt nicht nur auf dem eigenen Gerät, sondern auch im Internet
  • Neue Apps, wie z.B. Facebook, Taschenrechner, Wecker und ein Hilfsprogramm
  • Bis zu vier Apps können gleichzeitig auf dem Display angezeigt werden
  • Verbesserte Integration von Skype und Microsofts Cloud-Dienst Skydrive

PC-Markt schrumpft weiter

PC-Markt schrumpft
PCs werden immer mehr durch Tablets und Smartphones ersetzt (Foto:Fotolia)

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner befinden sich die Verkaufszahlen auf dem PC-Markt weiter im Sinkflug und dies bereits das sechste Quartal hintereinander.

Demnach wurden im dritten Quartal 2013 weltweit lediglich 80 Millionen PCs verkauft. Seit 2008 wurden in diesem für die PC-Hersteller wichtigen Jahresabschnitt, noch nie so wenige PCs verkauft.

Was die Verteilung angeht, gibt es deutliche Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und dem europäischen Markt. Während in den USA die Zahl der verkauften PCs stieg, sank sie in Europa deutlich.

Die von Gartner vorgestellten Zahlen sind besonders im Hinblick auf den privaten PC-Markt interessant. In diesem Zeitraum werden vor allem in den USA besonders viele PCs verkauft, da der Schulanfang in dieser Periode liegt.

Dadurch ist auch zu erklären, warum die PC-Verkäufe in den USA um 3,5 Prozent gewachsen sind, während sie weltweit um 8,6 Prozent und in Europa sogar um 13,7 Prozent zurückgegangen sind.

Bei den Unternehmen gehört das chinesischen Unternehmen Lenovo zu den Gewinnern. Die PC-Verkäufe von Acer und Asus hingegen brachen um jeweils 30 Prozent ein. Dell und HP gehören ebenfalls zu den Verlierern mit Rückgängen im einstelligen Bereich. Selbst Apple, das in den USA zu den fünf größten Produzenten zählt, musste einen Rückgang von 2,3 Prozent hinnehmen.

Die Erklärung für den schrumpfenden PC-Markt ist relativ einfach. Klassische Computer werden immer mehr von Tablets und Smartphones verdrängt. Vor allem in Schwellenländern werden günstige Android-Tablets eher gekauft als PCs.

Qualcomm stellt Smartwatch mit Mirasol Display vor

Qualcomm Toq
Das Display der Qualcomm Smartwatch verbraucht nur sehr wenig Energie (Foto: Qualcomm)

Der US-amerikanische Chiphersteller Qualcomm, dessen Chips in fast jedem modernen Smartphone oder Tablet zu finden sind, hat seit neuestem auch eine selbst entwickelte Smartwatch im Angebot.

Das besondere an der Smartwatch von Qualcomm, die den Namen Toq (ausgesprochen wie talk) trägt, ist das Display. Das sog. Mirasol Display ist im Gegensatz zu den anderen Smartwatch Displays, die ganze Zeit an aber verbraucht ähnlich wie ein E-Ink-Display lediglich Strom bei einer Änderung der Bildinformation.

Das Mirasol Display verbraucht zwar ähnlich wenig Energie wie das E-Ink Display, jedoch kann es auch Farben darstellen. Eine Hintergrundbeleuchtung ist selbstverständlich auch vorhanden aber in den meisten Fällen nicht nötig, weil das Display auch bei geringer Umgebungsbeleuchtung gut ablesbar ist.

Das ist im Gegensatz zu den bisher erhältlichen Smartwatches ein echter Vorteil. Man muss nicht ständig einen Knopf drücken, um nur kurz einmal die Zeit abzulesen. Die Akkulaufzeit soll nach offiziellen Angaben drei bis fünf Tage betragen, was auch ein immenser Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten ist. Die Uhr kann zudem komplett kabellos mit der mitgelieferten Ladestation geladen werden.

Ein kleiner Nachteil des Mirasol Displays sind die längeren Reaktionszeiten und die niedrigere Bildwiederholungsrate – diese bleiben aber in jedem Fall akzeptabel.

Das Funktionsprinzip gleicht denen anderer Smartwatches. Die Qualcomm Smartwatch dient lediglich als verlängertes Display und funktioniert nur im Zusammenspiel mit einem Android Smartphone oder Tablet. Es dient zum Lesen von Nachrichten und Kalendereinträgen, darüber hinaus kann die Musiksammlung auf dem Smartphone bzw. Tablet durchsucht werden.

Das Gerät kostet ca. 300 bis 350 US-Dollar und ist ab dem 10. Oktober in den USA erhältlich. Vorbestellungen sind jedoch schon jetzt möglich. Ob das Gerät auch nach Deutschland kommt ist bisher nicht bekannt. Das Gerät wird aber nur in geringen Stückzahlen um die 10.000 Stück produziert werden und dient Qualcomm in erster Linie dazu, das Mirasol Display zu bewerben.

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